Bücher, Leben, Monatsrückblick

Glücklichmacher und laute Lacher – mit Buchempfehlung! [Mai 2016]

07/06/2016

Der glücklichmachende Monatsrückblick mit tollen Buchempfehlungen, großer Balkonliebe, Süßigkeiten, Gesichtsmasken und Meeressehnsucht. Das klingt doch ganz so, als war der Mai ein richtig guter Monat!

Meine Mai – Lieblinge:

Bisher, wenn ich Urlaub gemacht habe, dann bin ich auch immer weggeflogen oder gefahren. Und jetzt, vor ein paar Wochen, da hatte ich tatsächlich eine Woche Urlaub, die ich Zuhause verbracht habe. Ich bin ja mega gern Zuhause, deswegen hab ich mir schon gedacht, dass das richtig tolle Tage werden – es konnte ja aber niemand ahnen, dass sie so toll werden! Morgens in Ruhe Zuhause einen Kaffee trinken, dabei auf den frisch geputzen und hübsch dekorierten Balkon zu gehen, ist ja an sich schon ne herrliche Angelegenheit. Das aber ohne Zeitdruck zu machen, ist ein Knaller! Genauso wie tagsüber in der Sonne Fahrrad fahren, mittags schwimmen zu gehen oder mich abends um zwölf nicht ärgern, dass ich noch so überhaupt nicht müde bin. So einen Urlaub Zuhause kann ich also nur jedem wärmstens empfehlen.

Die Origins drink up intensive overnight Maske* ist ein wahrer Lebensretter. Aus irgendeinem Grund habe ich seit einiger Zeit immer so trockene Stellen im Gesicht, diese Maske, abends aufgetragen und über Nacht draufgelassen, riecht nicht nur wie ein tropisches Paradies nach Früchten sondern pflegt die Haut über Nacht weich und geschmeidig. Herrlich! Da ich geh ich glatt noch ein wenig lieber ins Bett.

Als ich im April in London und in Brighton war, habe ich wieder richtig viel angefangen zu lesen. Und das hat mich so gefreut! Aus irgendeinem Grund habe ich es sogar geschafft, meine Lesefreude mit in meinen Alltag zu integrieren (mag an den lauen Abenden auf dem Balkon liegen) und heute erzähle ich Euch mal von meinen drei liebsten Büchern der letzten Zeit:

  • Die Therapie // Sebastian Fitzek*: Eines Tages verschwindet ein Mädchen spurlos aus einer Praxis. Der Vater kann den Gedanken an sein verschwundenes kleines Mädchen nicht ertragen, flüchtet sich in den Alkohol und versucht, auf einer kleinen Insel durch ein Interview, das er zu geben versucht, die Geschehnisse aufzuarbeiten. Doch auf dieser Insel fangen die Dinge erst an, unheimlich zu werden und der Leser erhält einen Einblick in die Psyche des Vaters, den er so schnell nicht wieder vergessen wird.
    Spannend geschrieben, ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, und die Wendungen im Buch waren zumindest für mich nicht vorhersehbar.  Klare Leseempfehlung für Psychothriller-Liebhaber. Zeitweise hat es mich ganz schön gegruselt.
  • Nacht im Central Park // Guillaume Musso*: Alice und Gabriel wachen aneinandergefesselt auf einer Parkbank auf und wissen weder, wo sie sind, noch kennen sie sich gegenseitig. In der Nacht zuvor war Alice in Paris, Gabriel in Dublin. Sie wissen nicht, in welchem Land sie sind, wo die Waffe herkommt, die bei Alice liegt noch, was geschehen ist. Auf der Suche nach Antworten geraten sie auf die Spur eines Serienmörders, den ALice als Polizistin in Paris bereits verfolgt hat. Die Geschehnisse überschlagen sich und die Indizien werden immer verworrener – bis auf einmal alles ganz anders ist.
    Spannend geschrieben, undurchsichtig, interessant und ein tolles Ende. Ich hab dieses Buch gerne gelesen und mochte die beiden Hauptcharaktere die ganze Zeit über gern, besonders Gabriel ist mir ans Herz gewachsen. Ein schönes Buch, dass sich bis zum Ende spannend liest und Freude bereitet.
  • Im Meer schwimmen Krokodile – eine wahre Geschichte // Fabio Geda*: Eines morgens wacht der kleine Enaiat auf und ist allein. Seine Mutter hat ihn von Afghanistan, seinem Zuhause, in ein fremdes Land gebracht, nach Pakistan, um ihn zu schützen. Der Junge, der nicht genau weiß, wie alt er ist, vielleicht zehn, muss sich von nun an alleine durchkämpfen, arbeitet zuerst in der Unterkunft, in der er aufgewacht ist, dann verkauft er Waren auf einem Basar, noch später arbeitet er auf dem Bau. Immer im Bewusstsein, ein illegaler Einwanderer zu sein, reist er von Pakistan in den Iran in die Türkei. Von dort 2003 weiter nach Griechenland und dann nach Italien. In all den Jahren weiß er nie, was morgen sein wird und schlägt sich tapfer durch einen Alltag als illegaler Einwanderer auf der Suche nach einem Ort, an dem er bleiben und arbeiten kann.
    Dieses Buch habe ich verschlungen, selbst jetzt beim Schrieben kommen mir durch die Gedanken an das Buch noch Tränen in die Augen. Ich habe selten ein so ergreifendes und dabei so nüchtern erzähltes Buch gelesen, wie dieses. Enaiat erzählt Fabio Geda als er ca. 21 Jahre alt war und bereits in Italien angekommen, in langen einfach geschriebenen Passagen von seinen Reisen von Land zu Land, den Schleusern und den Gefahren, denen er ausgesetzt ist, von seinen Jobs und seinen Nächten allein unter freiem Himmel. Dieses Buch kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen. Ich habe lange nicht so eine ergreifende [wahre] Geschichte gelesen.

Die Erinnerung ans und die Vorfreude aufs Meer – ohja. Mit diesen zwei Gedanken überstehe ich so manchen doofen Tag. Das Meer ist einfach immer eine gute Idee und irgendwie ist alles besser, wenn ich am Meer sitze. In Brighton hatte ich in diesem Jahr schon einmal das Vergnügen und bald werde ich mich wieder ans Meer setzen können, denn ich fahre ein paar Tage nach Föhr und freue mich schon wie Bolle! Meer ist eben immer eine gute Idee und die Nordsee ganz besonders. Und bis dahin versüßt mir mein Balkon die sommerlichen Temperaturen.

Diese beauty – sweets (siehe Foto)!  In der Schweiz damals hab ich sie ein paarmal gegessen, jetzt gibt es sie auch hier in Deutschland – wie toll! Ich liebe die Dinger und wenn eine Packung erstmal angebrochen ist, wird sie auch aufgegessen. So lecker sind die sweets – und dann auch noch in Herzform!

Hach ja. Der Mai war wirklich ein guter Monat… und nun freu ich mich auf den Juni – der wird bestimmt genauso toll. : )

Was waren denn Eure Lieblinge im Mai?

Viele liebe Grüße! Julika


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