Leben, Mut tut gut

… und plötzlich ist das neue Jahr da. Wie wunderbar! Meine Pläne für 2018 und eine kleine Rückschau auf 2017.

04/01/2018
pläne für 2018 Titelbild

Hallo neues Jahr! Wie schön, dass Du da bist!

Für mich ist es tatsächlich so, dass ich mich zwischen den Jahren (was für eine tolle Redewendung!) hinsetze und resümiere, was war gut, was nicht so, was soll besser werden und wo will ich eigentlich hin? Das fiel im letzten Jahr Ende Dezember leider flach, weil ich einfach so irre beschäftigt bin. Und mich zugegebenermaßen in den wenigen freien Stunden, die vorhanden waren, auf`s Sofa gelegt hab und mein Notizbuch mir gestoheln bleiben konnte. Aber das macht nichts, ab und an kann man ja auch mal etwas Neues wagen und vollkommen unvorbereitet ins neue Jahr starten – es beginnt ja so oder so. Und … so ganz unvorbereitet bin ich auch nicht, ein paar Ideen gibt`s schon in meinem Kopf. Aber erstmal möchte ich noch schnell schauen, was ich im vergangenen Jahr so alles geschafft habe:

Also. Wie lief es so 2017?

Natürlich hatte ich für 2017 auch so einige Vorsätze, da wollen wir doch mal schauen, wie ich mich so gemacht hab:

  • Bewegung/gesünder Leben: Das nimmt sich wohl so ziemlich jeder vor, nicht? Ich hab`s spätestens ab der zweiten Jahreshälfte tatsächlich durchgezogen, ich habe mir ein neues Sportstudio gesucht, mich an die Geräte einweisen lassen und zusätzlich habe ich mich von einer Freundin überreden lassen, an einem body pump Kurs teilzunehmen. Ha! Und das hab ich auch tatsächlich durchgezogen. Ich bin ein bisschen stolz auf mich. Naja – nur im Dezember war ich lieber auf dem Weihnachtsmarkt als im Sportstudio. Und auch das war so schön!
  • Sparen: Nicht mehr so viel Geld für Blödsinn ausgeben und mehr Geld für`s Reisen sparen. Ja, das hab ich getan – allerdings habe ich dann Ende des letzten Jahres eine Wohnung gekauft und schwups war es aus mit der Sparerei. Meine Prioritäten haben sich einfach ein wenig verschoben – das kann ja manchmal ganz schön schnell gehen. Aber ich hab den ein oder anderen Tipp aufgeschrieben, wie das Sparen dann doch nicht so schwer ist. Und erstaunlicherweise halte ich mich immernoch selber dran!
  • bei mir bleiben: auf keine fremden Züge aufspringen und gelassener werden – ich bin dabei. Ich habe da so einen Satz gelernt, den ich mir jetzt immer vorbete, wenn die Gelassenheit mal wieder verschwinden will. `Julika, sei die Eiche!` sag ich mir dann. Das kommt von dem Spruch `Was stört es eine deutsche Eiche, wenn sich an ihr eine Wildsau schubert.` Den finde ich irre witzig und gut und richtig und `Julika, sei die Eiche` wurde zu einem ständigen Begleiter. Speziell in der zweiten Jahreshälfte. Vielleicht klappt`s ja im neuen Jahr besser mit der Gelassenheit?!
  • Organisation: Ja. Ne?! Kann ja nicht alles klappen. Wie gesagt, bin ich da gar nicht so schlecht und vielleicht ist gut auch einfach gut genug und mein persönliches perfekt zu anstrengend. Gibt ja schließlich noch andere Dinge im Leben.

Ich find, ich hab mich gut geschlagen. Ich habe mir nicht wie in den Jahren davor gleich 15 oder 30 Dinge vorgenommen sondern Prioritäten gesetzt und die wichtigsten Dinge versucht umzusetzen. Und ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Sowieso war 2017 ein gutes Jahr. Es sind viele tolle Dinge passiert, ich habe viel Zeit mit mir wichtigen Menschen verbracht, die kleinen nebensächlichen Dinge, die nicht so rund liefen, habe ich nicht mehr so ernst genommen und ich habe meine Traum-Bude gekauft. Ja. So im großen und ganzen war es ein wirklich gutes Jahr.

Meine Pläne für 2018:

  • Bewegung/gesünder Leben: ich glaube, dass Dranbleiben das A und O ist. – Wo kommt der Spruch eigentlich her? – Und deswegen versuche ich, mein Sportprogramm einfach weiterhin durchzuziehen. Erstaunlicherweise macht es mir sogar Spaß und ich fühle mich hinterher pudelwohl. Als Belohnung geht`s dann und wann in die Sauna oder mit einer Freundin auf ein Absacker-Weinchen in`s angrenzende Hotel. Schön!
  • Sparen: Nicht mehr so viel Geld für Blödsinn ausgeben und mehr Geld für`s Reisen sparen. Ja, find ich gut, klingt wie ein Vorsatz für`s Leben. Hinzu kommt, Geld für die neue Bude zu sparen, um mir ein paar Einrichtungswünsche zu erfüllen. Oder auch ein paar mehr. … und noch ein paar. : )
  • bei mir bleiben und mich nicht für alles und jeden verantwortlich fühlen: Das ist glaube ich einer der Schlüssel für mein persönliches Glück, auf mein Bauchgefühl hören und danach handeln und mich nicht mehr um die Belange anderer zu kümmern als um meine eigenen. Etwas egoistischer werden. Nur ein wenig. Das nehme ich mir fest vor.
  • die neue Bude zu meinem Zuhause machen: jedesmal, wenn ich die neue Bude betrete, habe ich schon jetzt im Rohbauzustand das Gefühl, angekommen zu sein. Wie schön ist das denn bitte? Ich möchte die Wohnung so einrichten, wie es mir gefällt und mir auch mal das ein oder andere neue Möbelstück kaufen. Ich habe so viele alte und auch wirklich sehr hübsche Möbel von meiner Mama, meiner Oma etc, dass ich mir im Grunde außer einem Bett und einem Kleiderschrank und dem ein oder anderen Stuhl noch nie neue Möbel zugelegt habe. Und ich würde so gerne! Dazu muss ich lernen, mich nicht nur von meinem kleinen Hab und Gut zu trennen, was erstaunlich gut klappt, sondern eben auch von den großen Dingen. Das fällt mir noch etwas schwerer. Da die neue Bude allerdings kleiner ist als meine jetztige bleibt mir wohl eh nichts anderes übrig, als ein wenig umzudenken und die Erinnerunge in Kopf und Herz zu behalten und die Möbelstücke gehen zu lassen. Mal sehen, wie gut das klappt!
  • Osnabrück mehr erleben: ich war viel zu selten in den Osnabrücker Museen oder im Theater oder auf Kirchtürmen als dass ich sagen könnte, ich kenn mich wirklich gut aus. Ich kenne Osnabrück nicht so gut wie ich es gerne kennen würde und das soll sich ändern. Die ein oder andere Veranstaltung oder Ausstellung hab ich mir schon rausgesucht, sobald ich umgezogen bin geht`s los und ich fange an, die Stadt noch mehr zu erkunden!
  • mehr Bücher lesen: früher war ich so eine richtige Leseratte, ich habe ein Buch nach dem anderen verschlungen. Das ist in den letzten Jahren weniger geworden und das möchte ich gerne ändern. Deswegen nehme ich mir vor, ein Buch pro Monat zu lesen, das sollte doch zu schaffen sein, oder? Den Anfang mach `Bliefe von dlüben`*, ein Buch über China von einem Journalisten, der dort schon seit Jahren lebt. Das habe ich bereits im letzten Jahr angefangen, es ist sehr lustig geschrieben und ich nehme mir fest vor, damit im Januar durch zu sein. Meine China-Reisebegleitung für den Mai will es schließlich auch noch in die Hände bekommen. Ansonsten ist meine Wunsch-Lese-Liste ellenlang und ich bin gespannt, welche Bücher ich wirklich schaffe, durchzulesen.

Das sind sie auch schon, meine Vorsätze für das neue Jahr 2018. Wieder nicht zu viel und trotzdem so, dass ich mich freue, die Dinge anzugehen. Klingt in meinen Ohren nach einem guten Start! Und natürlich darf auch in diesem Jahr das Leben genießen und lachen und Freunde treffen und glücklich sein nicht zu kurz kommen. Wird es vermutlich auch nicht, das hat in all den vergangenen Jahren ja schließlich auch ganz gut geklappt.

Ich wünsche Euch ein frohes neues Jahr! Habt ihr Schönes geplant? Ich bin gespannt!  : )

Eure Julika

 

Meine Vorsätze aus den letzten Jahren – und was aus Ihnen wurde:

2017
2016
2015
2014

 

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