kochen, Schlemmen

Steckrübeneintopf

12/11/2012
Nun bin ich zurück vom Babyausstattungswochenende in Regensburg und bin definitiv schlauer als vorher. Da gibts ja wirklich jede Menge Krams und Zeugs und Unützes und Schönes und Witziges und Skurriles… Viel haben wir zwar nicht gekauft, aber immerhin haben wir einen ersten Eindruck gewinnen können. Schön wars!

Allerdings ist mein heimliches Ziel, eine Steckrübe im Supermarkt zu ergattern, leider gründlich schiefgegangen. Seit nunmehr drei Jahren im Herbst und Winter ereilt mich nämlich die Gewissheit, dass ich wieder Gemüse schmuggeln muss – in der Schweiz gibt es leider keine Steckrüben. Zumindest hab ich sie auch nach intensiver Suche nirgends auftreiben können. Also versuche ich jedesmal, wenn ich Deutschland im Herbst oder Winter besuche, und eine Steckrübe im Laden erspähe, ein Exemplar in meinem Köfferchen mit in meine Wahlheimat zu nehmen. So auch letztes und vorletztes Wochenende. Und Vorletztes war ich erfolgreich! So gabs letzte Woche endlich zum ersten Mal in diesem Jahr meinen geliebten Steckrübeneintopf. Jeay! Und so gehts:

Einkaufsliste:                                               
1 Steckrübe
4 – 5 Kartoffeln
1 Porree
2 Rauchenden oder Mettenden
Salz
frischer Pfeffer

Steckrübe in mundgerechte Stücke schneiden und in Gemüsebrühe gar kochen. Kartoffeln schälen und in separatem Wasser kochen. Den Porree und die Wurst klein schneiden. Die Hälfte des Porrees zu der Steckrübe geben sowie die Rauchenden dazugeben und gar ziehen lassen. Die Kartoffeln nach dem Kochen klein schneiden und in den Topf mit den restlichen Zutaten geben, einige quetschen, damit der Eintopf etwas sämiger wird. Zum Schluss die zweite Hälfte des klein geschnittenen Porrees dazugeben, so bleibt er schön knackig. Noch einmal kurz aufkochen lassen, mit Salz und etwas frischem Pfeffer abschmecken und genießen… Ich liebe liebe liebe Steckrübeneintopf und würd im Herbst und Winter auf keinen Fall auf diesen Gaumenschmaus verzichten wollen.  
So lecker lecker lecker!

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2 Comments

  • Reply Die Raumfee 12/11/2012 at 9:15

    Ich liebe Steckrübeneintopf, seit ein Freund mich damit vor Jahren bekocht hat. Da war allerdings kein Lauch, dafür Zwiebeln und Karotten mit drin, sonst war es sehr ähnlich. Und eine lagert auch schon im Kühlschrank für dieses tolle Herbstgericht.

    Unser Ausflug war übrigens nur ein gut einstündiger Spaziergang im strömenden Regen, aber schön war es trotzdem. :-)

    Herzlich, Katja

  • Reply Anonymous 03/01/2013 at 22:34

    Meine liebe J….a, das sind wirklich veranschaulichende Bilder, nun kann ich mir glatt vorstellen, wie so ein Eintopf aussieht und schmeckt.
    Kennst Du eigentlich meine (bisher) einzige Erfahrung mit Steckrüben? Ich wollte aus Kartoffeldruck grosse Buchstaben herstellen. Leider gab es keine entsprechend großen Kartoffeln. Also griff ich im Supermarkt zu einer Steckrübe und legte sie in meinen Einkaufskorb. Was mir jedoch zum Verhängnis wurde. Ein lebensälterer Mann im Supermarkt freute sich ausgesprochen doll darüber, dass ich eine Steckrübe verarbeiten wollte; leider musste ich ihn korrigieren; die Steckrübe sollte nicht zum Esse sondern zu bastelzwecken dienen. Und schon war das Desaster riesig. Er hat mich durch den ganzen Supermarkt verfolgt und beschimpft :(
    Ich hoffe, du hast weiterhin mehr Erfolg mit Deinen Steckrüben als ich.

    P.s. Mein gebasteltes Bild ist spitze geworden, trotz Drohungen ;)

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